Czernin

William Carpenter

Ein Hüter der Herden

Roman

Um eine Vergewaltigung zu rächen, wird die feministische Penelope, die sich selber Penguin nennt, zur Brandstifterin. Nach ihrem Verweis vom College zieht sie sich nach Cape Cod zurück. Dort kümmert sie sich hingebungsvoll um einen sterbenden Komponisten – und findet dabei nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu den Menschen in ihrer Umgebung.

Von der amerikanischen Kritik als feministische Antwort auf den »Fänger im Roggen« gefeiert, liegt »Ein Hüter der Herden« in der kongenialen Übersetzung von Erwin Einzinger nun endlich wieder auf Deutsch vor.

Ein Coming-of-Age-Roman über die Angst vor dem Alleinsein, die Kraft der Natur und die Bedeutung von Zusammenhalt, getragen vom frechen Ton seiner Erzählerin und Carpenters Poesie.

 

Leseprobe:

Der Grund, warum ich Penguin genannt werde, ist der, dass aus Penelope, meinem richtigen Namen, über Penny, den ich nicht leiden kann, schließlich in einem Prozess, der so lange zurückliegt, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnern kann, Penguin geworden ist. Der Grund, warum ich das Kappa-Sig-Gebäude in Brand steckte, ist der, dass ich die einzige Tochter bin und es immer leicht hatte …

Stimmen:

»Ungewöhnlich genau und einfühlsam.«
(Hubert Winkels, Die Zeit)

»Voller gewagter, origineller Kraft.«
(Los Angeles Times, aus dem Englischen)

»Der Dichter Carpenter legt mit seinem ersten Roman einen fulminanten Start hin, geprägt von einer bildreichen Sprache«
(Kirkus Reviews, aus dem Englischen)