Verlags-
Programm
Frühjahr 2010
Dirk Stermann
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Wolfgang Bergmann
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Paul Divjak
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Kleine Heldentaten
Christian Futscher
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Patrik Ourednik
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Eva Kollisch
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Reiseführer durch die braune Topographie von Oberösterreich
Gerald Lehner Susanne Rolinek Christian Strasser
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Zehn Jahre nach Schwarz-Blau in Österreich
Frederick Baker Petra Herczeg
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Der Fall des Biologen Paul Kammerer
Arthur Koestler
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Deborah Sengl
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Politik, Kunst und Alltag um 1930
Wolfgang Kos
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Works from the 1980s
Tanja Pirsig-Marshall
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Der Boden unter meinen Füßen
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Preis: EUR 19.80
ISBN: 978-3-7076-0311-8
Seiten: 176
Ausstattung: Hardcover
Format: 13,5 x 21,5 cm |
Geboren in den Zwanzigern in Wien in eine jüdische Familie, 1938 Kindertransport nach England, Emigration in die USA ein Schicksal, das Eva Kollisch so oder so ähnlich mit vielen teilt. Außergewöhnlich eindringlich schreibt die Autorin über diese Erfahrungen. Unbeirrt macht sie sich auf die Suche nach den Spuren, die Verfolgung und Ablehnung in einem Menschen zurücklassen. Mit einem Nachwort von Anna Mitgutsch. Aus dem Englischen von Astrid Berger.
Mit Der Boden unter meinen Füßen hat Eva Kollisch einen autobiografischen Roman über die Erfahrungen mit Antisemitismus, Entwurzelung und Außenseitertum vorgelegt. Sie schildert ihre Kindheit und Jugend, das Aufwachsen in Baden bei Wien, die Flucht vor den Nationalsozialisten und ihre ersten Jahre in den USA. Dabei wählt sie verschiedene Erzählformen und Perspektiven, die es ihr erlauben, ihre ganz eigene Geschichte, die gleichzeitig exemplarisch für viele ist, von unterschiedlichen Seiten auszuleuchten. Das gelingt ihr so umfassend und selbstreflektiert, dass neben dem Entsetzen auch immer ein großer Trost bleibt.
Geboren 1928 in Wien, Tochter der Schriftstellerin Margarete Kollisch und des Architekten Otto Kollisch. Flüchtete 1938 mit einem Kindertransport nach England, 1940 zu ihren Eltern in die USA. Lebte in New York als Arbeiterin und Mitglied einer ...
Textauszug
Der Boden unter meinen Füßen ist ein Buch, in dem man von Anfang an in einen leidenschaftlich der Wahrhaftigkeit verpflichteten Dialog hineingezogen wird, der eine kompromisslos aufrichtige Antwort fordert. Der persönliche Ton transportiert die Wärme einer Erzählstimme, die nicht behauptet, sondern erzählend verstehen will. (Anna Mitgutsch, aus dem Nachwort zu Der Boden unter meinen Füßen)