Verlags-
Programm
Frühjahr 2009
Ana Tajder
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David Schalko
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Austrofred
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Sabine Groschup
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Christian Futscher
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Gerda Lerner
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Sturz der Diktaturen
Erhard Stackl
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Imaginäre Reisen im 19. Jahrhundert
Ursula Storch
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Peter Payer Julius Rodenberg
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Politik in Österreich erklärt für Jugendliche und andere wissbegierige Menschen
Christoph Konrath
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Wertewandel 1990-2008
Christian Friesl Ursula Hamachers-Zuba Regina Polak
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In deutscher Sprache
Hans Peter Haselsteiner
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1989
Sturz der Diktaturen
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Preis: EUR 21.90
ISBN: 978-3-7076-0293-7
Seiten: 304
Ausstattung: Hardcover
Format: 13,5 x 21,5 cm |
Wer ist für die historische Wende verantwortlich, bei der 1989 die Diktaturen
stürzten und Millionen Menschen erstmals demokratische Freiheit erleben
konnten? Michail Gorbatschow und Ronald Reagan, vielleicht auch noch
Margaret Thatcher und Johannes Paul II., der aus Polen stammende Papst?
Erhard Stackl zeigt, wie viele, bis heute wenig bekannte Hauptdarsteller es
damals gab, die mit Mut und Intelligenz die Diktatoren ins Wanken brachten. Er
hat etliche von ihnen kennen gelernt, als er zwischen 1979 und 1989 für das
Nachrichtenmagazin profil aus Polen, Ungarn und der CSSR, aber auch aus
Argentinien und Chile berichtete. Die Bürgerrechtler und Rebellen, die er im
Untergrund traf, wurden später Botschafter oder Minister, manche sogar
Präsidenten ihrer Länder. 1989 Sturz der Dikaturen zeichnet ein plastisches
Bild der damaligen Entwicklung: spannend, informativ und was es
erstaunlicherweise auch gibt, wenn der Galgen nicht weit ist mit Humor.
Erhard Stackl, geboren 1948 in Mödling bei Wien, beim Studium an der Wiener Hochschule für Welthandel galt sein Hauptinteresse der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Er arbeitete für die Ö3-Musikbox, dann als Außenpolitikredakteur und stellvertretender ...
Textauszug
Am frühen Abend stand ich frierend in der Menge am langgestreckten
Wenzelsplatz, wo jetzt täglich zehntausende Menschen demonstrierten. Um
mich herum hatten alle ihren Schlüsselbund herausgezogen. Die hoch
gehaltenen, aneinander schlagenden Schlüssel klangen wie eine Totenglocke.
Dazu riefen die Menschen in klagendem Ton, als ob es sich um eine schräge
Jedermann-Inszenierung handelte, den Namen des Prager KP-Chefs: tepán,
tepán.