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Handbuch des Dissens und Präsens - Essays, Überlegungen und Interviews der Jahre 1964-2004.
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Die Stadt, die niemals war
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Wolfgang Kos
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Konrad Lorenz und der Nationalsozialismus
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Diskurshistorische Untersuchung eines Wiener Gerichtsurteils
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Anleitung zum Journalismus
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Die besten Kolumnen aus acht Jahren "Standard"
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Kulturhistorische Streifzüge
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Deutschland 1924-1939
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oder Die erstarrte Republik
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Eine Entmystifizierung
Hellmut Butterweck
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Über Verschwinden und Vernichten von Bibliotheken in der NS-Zeit und ihre Restitution nach 1945
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Gustav Klimt und seine ethnographische Sammlung
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Geschichten aus der Hauptstadt Europas
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Die unerschütterliche Beharrlichkeit des Wolfgang Schüssel
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Offenlegung der Rolle des BSA bei der gesellschaftlichen Reintegration ehemaliger Nationalsozialisten
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Die Putschisten des Juli 1934 im Kärntner Lavanttal
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Eine Liebeserklärung
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Politik der Ausgrenzung
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Der Weisen-Bericht und die Sanktionen gegen Österreich
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Jüdisches Leben und Antisemitismus in Wien seit dem 19. Jahrhundert
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Soma Morgenstern. Biografie
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Die österreichischen Nationalsozialisten und der Juliputsch 1934
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Wien - London und nicht mehr retour
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Die Oper als Schlüssel zu den 150 Jahren des 19. Jahrhunderts
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Mit einem Nachwort von Eveline Goodman-Thau
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Illusion oder Realität. Mit einer Einleitung von Benita Ferrero-Waldner
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Eine kurze Geschichte Europas im zwanzigsten Jahrhundert
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Leben und Glauben in Europa
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Die Wertewelt österreichischer Jugendlicher
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Eine sozio-ökonomische Bestandsaufnahme der Hundehaltung in Österreich
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Die Zweite Republik in Flüchtlingsporträts
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Im japanischen KZ auf Java
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Eric Zeisl. Biografie
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Der Antisemitismus und wir heute
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oder die Litanei
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Gedichte
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Erinnerungen an Richard Coudenhove-Kalergi
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Ganz Träumer, Ganz Draufgänger
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Generationen des Exils
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Zum "geistig-religiösen Erbe" als Verfassungsinhalt
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Ein politisches Tagebuch über das erste Jahr der Grünen Regierungsbeteiligung
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Das Jahrhundert der Dirigenten
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Das wunderbare H.A.P.P.Y Buch
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Handbuch für Demagogie
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Das Beste aus der Medienmanege
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Wien - Zürich - Wien. Anleitung zum Doppelleben in 111 Schritten
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oder die Kunst zu Überleben. Erinnerungen
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Das außergewöhnliche Leben der Margarethe Ottillinger
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Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit
Wolfgang Kos
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Das misshandelte Leben des Friedrich Zawrel
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Wien, Theresienstadt und die Welt. Die Sammlung Heinrich Rieger
Lisa Fischer
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Chronik eines Untergangs
Deutschland 1924-1939
Leopold Schwarzschild
Andreas Wesemann
[chronikeines]
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Preis:  EUR 34.50
ISBN: 978-3-7076-0156-5
Seiten: 512
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 13 x 21 cm
Kaum jemand in Europa kommentierte so scharfsinnig den Niedergang der Weimarer Republik, verstand das Wesen von Hitlers Diktatur so klar wie Leopold Schwarzschild. „Chronik eines Untergangs“ erinnert an die einzigartige publizistische Tradition der Zeitschriften “Das Tage-Buch” und “Das Neue Tage-Buch” die nach dem 1. Weltkrieg in Berlin und ab 1933 im Pariser Exil als unverzichtbare Quelle für die Vorgänge in der Weimarer Republik und im Dritten Reich galt.
Wenig mehr als ein Jahr nach Geburt der Weimarer Republik gründete Stefan Grossmann 1920 „Das Tage-Buch“. Die Wochenschrift sollte während der nächsten zwanzig Jahre die Geschichte Deutschlands präziser kommentieren als jede vergleichbare Publikation, die von Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky herausgegebene „Weltbühne“ eingeschlossen. Alles, was im Deutschland der Zwischenkriegszeit Rang und Namen als Schriftsteller, Journalist und Polemiker hatte, traf sich im „Tage-Buch“: Klaus Mann, Thomas Mann, Alfred Polgar, Egon Friedell, Joseph Roth, Robert Musil, Hermann Broch, Max Brod u. v. a. Knapp ein Jahr nach der Gründung stieß der Wirtschaftsjournalist Leopold Schwarzschild zu Grossmann und kommentierte von da an den politischen und wirtschaftlichen Niedergang der Republik. Als Schwarzschild 1933 nach Paris emigrieren musste und mit Hilfe eines holländischen Anwaltes dort „Das Neue Tage-Buch“ begründete, etablierte er sich von Anfang an als die verlässlichste Quelle für die Vorgänge im Dritten Reich und die Pläne von Hitlers Deutschland – und das in einem Ausmaß, dass weder Winston Churchill noch das französische Außenministerium auf die Lektüre der Zeitschrift verzichten konnten. Das vorliegende Buch dokumentiert diese Unverzichtbarkeit und führt den Leser an die Katastrophe der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts heran: In Europa (und vor allem in Deutschland) gab es nur wenige, die so klarsichtig wie Leopold Schwarzschild die Krankheit der Weimarer Republik diagnostizierten und, nach deren Untergang, das Wesen der Hitler´schen Diktatur verstanden. „Chronik eines Untergangs“ erinnert aber auch an eine einzigartige publizistische Tradition, die durch den Krieg zerstört und nicht mehr aufgebaut wurde. Nicht zuletzt verdeutlicht dieser Band den unersetzlichen Verlust, der mit der Vernichtung des liberalen, zumeist jüdischen, intellektuellen Bürgertums für den deutschen, und noch viel mehr für den österreichischen Kulturkreis einherging.
Leopold Schwarzschild
Leopold Schwarzschild wurde 1891 in Frankfurt am Main geboren, und starb im Jahre 1950 in Santa Margherita (Italien). Ab 1927 war er Herausgeber des „Tage-Buch“, das er nach 1933 in Paris als „Das Neue Tage-Buch“ weiterveführte. Er emigrierte im Sommer ...
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Andreas Wesemann
Andreas Wesemann wurde 1970 in Wien geboren. Er studierte an der Universität Cambridge und der London School of Economics und lebt als Investment Banker in London. Stefan Grossmann, Begründer und bis 1927 Herausgeber des „Tage-Buch“, ist Andreas ...
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Textauszug
In der ersten Ausgabe des Neuen Tage-Buchs im Sommer 1933 beschrieb Schwarzschild das sine qua non des Nationalsozialismus: „Was auch geschehe, eines steht schon heute außer Frage: dass zu den angeborenen und unabänderlichen Wesenszügen der neuen Ära ein unablässiges, moralisches und materielles Hingleiten zu irgendwelchem kriegerischen Zusammenstoß gehört. Der Komplex Krieg ist das einzige Gebiet, auf dem die nationalsozialistische Theorie vollkommen klar und harmonisch ist […].“ Ein Jahr später sprach Schwarzschild dann seine dringlichste Warnung aus: „Einige Monate bleiben noch als letzte Frist, die Fehler von vierzehn Jahren wieder gutzumachen. In diesen paar Monaten um jeden Preis den Fortgang der deutschen Bewaffnung zu drosseln, ist die Weltaufgabe, die überwältigende. In ihr kristallisiert sich die Rettung der Völker. [...] Mit Gewalt und doch ohne Krieg läßt sich noch heute der Eilmarsch Europas zum Vernichtungskrieg bremsen. Aber nur mit Gewalt. Und nur noch einige Monate. Nach Ablauf dieser Monate braucht noch nicht der Krieg zu kommen; das kann sich noch viel länger, noch jahrelang hinziehen. Nach Ablauf dieser Monate ist nichts mehr zu bremsen.“ Als im März 1935 durch die Heeresproklamation die aufgerüstete Armee und Luftwaffe des deutschen Reiches der Welt präsentiert wurde, geschah dies genau zu dem Zeitpunkt, den Schwarzschild als den Rubikon festgelegt hatte, der, wenn einmal überschritten, Krieg bedeuten würde. Die chronischen Versorgungsschwierigkeiten der Wehrmacht verdeutlichen, dass hier nichts von Anfang an „verloren“ war. Ebenso kann man zu diesem Zeitpunkt noch nicht von einer eindeutigen militärischen Überlegenheit Deutschlands sprechen. Doch ab 1935 war seine relative militärische Stärke derart groß, dass erst ein blutiger Krieg zwischen Deutschland und einem westlichen Bündnis die Parität wieder herstellen konnte.
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Schreiben im Gedenkjahr
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